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Warum musste Galilei seine Lehre vom Sonnensystem
zurückziehen?
Man hatte ihn vor Gericht gestellt und zum Tod auf dem
Scheiterhaufen verurteilt. Kurz vor dem Vollzug des Urteils wurde er noch
einmal gefragt, ob er seine ketzerischen Lehren nicht doch zurückziehen wolle. Er zog sie zurück,
eine menschliche Entscheidung: Er wollte leben.
Aber warum war es für die katholische Kirche so wichtig,
ihn dazu zu zwingen?
Der Hintergrund dafür liegt in der Bibel. „Gott hat den
Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen!“ So heißt es in der sogenannten
heiligen Schrift. Wenn wir Gottes Ebenbild sind, müssen wir logischerweise
das Beste sein, was der gute, alte Herr zustande gebracht hatte. Mein bestes
Werk stelle ich natürlich in die Mitte des Raumes, wo es jedem sofort ins
Auge fällt und nicht in irgendeine verstaubte Ecke. Und jetzt kommt da so ein
„gebildeter Hanswurst“ und krempelt die ganze Sache um.
Wenn er sagt, dass nicht die Erde, sondern die Sonne der
Mittelpunkt unseres Denkens sein soll, stehen wir hier auf der Erde im
Sonnensystem in der Ecke. Das ist soviel, als wollte er sagen, dass Gott uns
nicht geschaffen hat, oder noch schlimmer, dass es Gott vielleicht nicht einmal
gibt. Was für eine Anmaßung! Jahrhundertelang habe uns die Kirche für dumm
verkauft.
Wissen macht sehr oft nicht klug, sondern mutig, Angst
frisst die Seele auf.
Im Laufe der Geschichte gibt es dann noch viele solche
Episoden. Darwin zum Beispiel war zu seiner Zeit in vielen Kreisen wegen
seiner Theorien unbeliebt.
Wie lange wird es noch dauern, bis sich der Mensch
endgültig von dieser Verdummungsquelle befreit hat.
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Else
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Else
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Else
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Else
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Else
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Montag, 29. Dezember 2014
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